Arbeitsgemeinschaft der Seniorenbeiräte

im Kreis SCHLESWIG-FLENSBURG

 

 

Geschäftsordnung

 

§ 1 Allgemeines

 

Zur Wahrung der Belange der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger auf der Ebene des Kreises Schleswig-Flensburg wird die Arbeitsgemeinschaft ( AG) der Seniorenbeiräte des Kreises Schleswig-Flensburg gebildet.

Die Rechte der Seniorenbeiräte in den Gemeinden und Städten des Kreises bleiben unberührt.

 

§ 2 Zweck und Aufgabe

 

1. Die Arbeitsgemeinschaft vertritt die Interessen der Mitbürgerinnen und Mitbürger im Alter von 60 und mehr Jahren gegenüber den Gremien des Kreises Schleswig-Flensburg. Sie versteht sich als Organ der Meinungsbildung und des Erfahrungsaustausches auf gesellschafts-, sozialpolitischem und kulturellem Gebiet.

 

2. Die AG will dazu beitragen, die Gremien des Kreises auf die vielfältigen Probleme der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger aufmerksam zu machen und will an deren Lösungen mitarbeiten.

 

3. Die AG ist unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell nicht gebunden. Ihre innere Ordnung entspricht demokratischen Grundsätzen.

 

4. Die AG informiert durch ihre Öffentlichkeitsarbeit über die Angelegenheiten älterer Menschen.

 

5. Die AG strebt die flächendeckende Bildung kommunaler Seniorenbeiräte in Gemeinden und Städten des Kreises an. Sie bietet dazu den Gemeinden und Städten ihre Mithilfe an.

 

§ 3 Mitglieder

 

1. Mitglieder der AG sind die Seniorenbeiräte im Kreis Schleswig-Flensburg. Der Beitritt zur AG erfolgt formlos schriftlich.

 

2. Die Mitglieder werden in der AG durch eine Delegierte oder einen Delegierten vertreten. Weitere Mitglieder der                       Seniorenbeiräte können nach Maßgabe des Vorstandes an den Sitzungen/ Versammlungen der AG teilnehmen.

 

§ 4 Versammlung der Arbeitsgemeinschaft

 

1. Oberstes Organ der AG ist die Versammlung.

 

2. Die Versammlung

-   beschließt die Geschäftsordnung und legt die Grundsätze für die Tätigkeit der AG fest

 

-       wählt den Vorstand aus ihrer Mitte (die Wahl erfolgt durch Handzeichen und mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Delegierten)

 

-       beschließt mit mindestens zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Delegierten über die Auflösung der AG.

     

 

§ 5 Vorstand

 

1. Der Vorstand besteht aus

- der oder dem Vorsitzenden

- der oder dem stellvertretenden Vorsitzenden

- der Kassenwartin oder dem Kassenwart

- der Schriftführerin oder dem Schriftführer und

- der Beisitzerin oder dem Beisitzer (nimmt bei

  Abwesenheit der/ des Schriftführerin/ Schriftführers

  deren/ dessen Aufgaben wahr).

 

2. Die Wahlzeit des Vorstandes beträgt drei Jahre.

 

3. Die Mitglieder des Vorstandes müssen zugleich Mitglied eines kommunalen Seniorenbeirats und mindestens 60 Jahre alt       sein. Liegen diese Voraussetzungen nicht mehr vor, scheidet das Vorstandsmitglied aus seinem Amt aus.

 

4. Der Vorstand vertritt die AG gegenüber den Organen des Kreises und gegenüber der Öffentlichkeit. Er bereitet die                 Sitzungen der Versammlung der AG vor. Der Vorsitzende lädt zur Versammlung ein.

 

5. Zwei Kassenprüferlnnen, die nicht dem Vorstand angehören, sind für zwei Jahre zu wählen.

 

§ 6 Sitzungen

 

1. Die Versammlung der AG findet mindestens zweimal im Jahr statt. Die Einladung mit Tagesordnung muß mindestens zwei Wochen vor der Sitzung vorliegen. In Ausnahmefällen gilt eine verkürzte Ladungsfrist von sieben Tagen.

 

2. Die Sitzung wird von der oder dem Vorsitzenden bzw. bei deren/ dessen Verhinderung von der/ dem stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Die Versammlung ist beschlußfähig wenn mehr als die Hälfte der stimmberechtigten/ ordentlichen Vertreterinnen der Seniorenbeiräte anwesend sind.

 

3. Jeder örtliche Seniorenbeirat hat eine Stimme. Die örtlichen Seniorenbeiräte können eine/einen weitere(n) Vertreterin ohne Stimmrecht in die Versammlung entsenden.

 

4. Bei der Beschlußfassung entscheidet die einfache Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag oder ein vergleichbares Votum als abgelehnt.

 

5. Die Schriftführerin/ der Schriftführer führt das Protokoll. Von jeder Sitzung erhalten die örtlichen Seniorenbeiräte eine Niederschrift, die als genehmigt gilt, wenn nicht innerhalb von 14 Tagen nach Eingang Widerspruch eingelegt wird.

 

6. Die Kreisverwaltung/ der Kreistag erhält Einladungen zu den Versammlungen und

nachfolgend die entsprechenden Niederschriften. Die Kreisverwaltung/ der Kreistag

haben das Recht, Vertreter zu den Versammlungen zu entsenden.

 

§ 7 Inkrafttreten

 

Diese geänderte Geschäftsordnung tritt nach Beschlußfassung durch die Versammlung am 03. Dezember 2002 mit Wirkung vom 01. Januar 2003 in Kraft.

 

 

Schleswig, 03. Dezember 2002

 

(Dieter Hohnholz)

    Vorsitzender